Fördersumme 2020

Die Fördersumme unserer Stiftung zugunsten der Forschenden der Universität Bern beträgt im Jahr 2020 insgesamt CHF 476’911.–. Weiter unten auf dieser Seite ist die Liste der bewilligten Gesuche – geordnet nach Fakultäten – einsehbar. Die Antragssumme belief sich auf total CHF 872’100.–, verteilt auf 54 Gesuche.

 

Die Förderbeiträge werden finanziert aus dem allgemeinen Betriebsfonds unserer Stiftung, der Zuwendung der IMG Stiftung, dem Beitrag aus dem BEKB Förderfonds, der Zuwendung des Vereins Artisana, der Zuwendung für Nachwuchsforschende und dem Legat Schwemer. Die Stiftung hat aktuell die Möglichkeit, über insgesamt sechs Fördergefässe Beiträge an die Forschenden auszuschütten. Mehr Informationen dazu finden Sie hier. Der allgemeine Betriebsfonds finanziert sich durch den Ertrag der Wertschriften und Spenden von Privatpersonen, Stiftungen und Firmen, mehrheitlich aus dem Kanton Bern.

Neues Fördergefäss für Forschung zur betrieblichen Gesundheitsförderung ¦ New funding pool for research projects about workplace health promotion

Der Verein Artisana hat bei der UniBern Forschungsstiftung per 1. April 2020 ein neues Fördergefäss für Forschungsprojekte im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung errichtet. Die Fördermöglichkeiten sind in Ziff. 5 des Merkblatts festgehalten. Gesuche an dieses neue Fördergefäss und auch an alle bisherigen Fördergefässe können per 27. April 2020 bei der Stiftung eingereicht werden. Weitere Informationen zur Gesuchstellung unter dem Punkt «Gesuchstellende«. Rückfragen zur Gesuchstellung an die Geschäftsführerin der Stiftung, Frau Karin Janz.

 

The association Artisana has established a new funding pool at the Berne University Research Foundation for research projects about workplace health promotion. For further information consult the English website, especially the info sheet, clause 5. Deadline for applications: April 27, 2020. Questions may be addressed to the General Manager of the Foundation, Karin Janz.

Wir haben eine neue Website! We have a new website!

Schauen Sie sich um – Have a look around!

 

Die Stiftung bedankt sich bei den Forschenden, welche Bilder aus ihren Projekten zur Verfügung stellen. Die Unterseite «Projekte» illustriert die Vielfalt unserer Forschungsförderung. Danke bestens für diese Texte und Bilder.

rubmedia in Wabern danken wir für die hervorragende Zusammenarbeit und die Umsetzung unserer Wünsche beim Relaunch der Website. 

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Dreidimensionale (3D)-Strukturaufklärung von Transportproteinen: Spezialequipment zur effizienten Nutzung von Hochdurchsatz-Robotern an Teilchenbeschleunigern

Dreidimensionale (3D)-Strukturaufklärung von Transportproteinen: Spezialequipment zur effizienten Nutzung von Hochdurchsatz-Robotern an Teilchenbeschleunigern

Im Labor von Prof. D. Fotiadis forschen wir an der Aufklärung der 3D Struktur von Transportproteinen. Dies sind in der Zellmembran eingebettete Proteine, die für wichtige zelluläre Stofftransportfunktionen wie z.B. die Nahrungsaufnahme verantwortlich sind.

Wir züchten Kristalle dieser Transportproteine, um mittels Röntgenbeugung ihre 3D-Struktur zu lösen (Abb. 1A) und somit deren Stofftransportmechanismus auf atomarem Niveau zu verstehen. Rund sechs Mal pro Jahr werden mehrere Hundert dieser Kristalle an hochspezialisierten Messstationen des Teilchenbeschleunigers Swiss Light Source (SLS; Paul-Scherer-Institut) analysiert (Abb. 1B). Heute sind diese Messstationen mit Hochdurchsatz-Robotern ausgestattet, was die Analyse der zahlreichen Proben enorm beschleunigt. Die Probenvorbereitung zum Laden der Roboter an der SLS benötigt Spezialequipment (Abb. 1C) und ist sehr zeitaufwändig, was die effektive Analysezeit um ca. 25% verringert.

Um diese wertvolle Messzeit an der SLS effizient nutzen zu können und die Probenvorbereitung schon in unserem Labor in Bern möglich zu machen, wurde im Jahr 2019 die Anschaffung des erforderlichen Spezialequipments (Abb. 1C) mit einem Betrag von CHF 13’696 finanziert. Dank dieser Unterstützung durch die UniBern Forschungsstiftung können nun wesentlich mehr Kristalle von medizinisch-relevanten Transportproteinen an der SLS analysiert werden.

Jean-Marc Jeckelmann, Ph.D.
Institut für Biochemie und Molekulare Medizin

www.ibmm.unibe.ch

Abb. 1 Strukturaufklärung von Transportproteinen. A Struktur eines von uns gelösten Peptidtransporters (Boggavarapu et al. BMC Biology 2016, doi: 10.1186/s12915-015-0167-8; siehe auch Bosshart et al. NAT. COM. 2019, doi:10.1038/s41467-019-10566-6, für eine aktuellere Struktur der Arbeitsgruppe). B Ein an der SLS aufgenommenes Röntgenbeugungsbild eines Proteinkristalls. Rechts unten sind Kristalle eines Transportproteins gezeigt. C Spezialequipment zur Probenvorbereitung von Proteinkristallen.